Wo investiert wird, wo gespart wird

4. Februar 2011

Die Stadt will in Schulen, Kindergärten und die Stadt-Sanierung investieren. Zurückstecken müssen vorerst der Umbau des Bahnhofplatzes, Sporthallen und das Stadttheater. Den Rest des Beitrags lesen »


Konstanzer OB Horst Frank: „Es wird hart werden, sehr hart sogar“

24. August 2010

OB Frank im Interview

Im Interview mit dem SÜDKURIER stellt sich der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank den Fragen von Jörg-Peter Rau, dem Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion.

Herr Oberbürgermeister, wir sind in der Mitte der politischen Sommerpause. Welche Themen erwarten Sie danach?

Ein großes Thema ist natürlich der Doppelhaushalt 2011/2012, da haben wir ja im September die Haushaltsklausur und die Vorbereitung. Wir wollen uns verständigen: Wo haben wir Einsparungspotenziale, wie sieht die mittelfristige Finanzplanung aus, welche Investitionsvorhaben sind unabdingbar, wo können wir schieben. Wobei ich sagen muss: Es geht jetzt nicht darum, dass wir plötzlich in eine große Not kommen, sondern wir kommen in normale Verhältnisse. Wir hatten in den letzten Jahren immer das Glück, dass wir Sondereffekte hatten, wie zum Beispiel Nachzahlungen. Und wenn wir jetzt auf ein normales Gewerbesteuervolumen von 30 Millionen Euro kommen, ist das eigentlich – vom Niveau her gesehen – auch nicht so schlecht. Viele Städte haben das nicht. Viele wären froh, wenn sie unsere Probleme hätten.

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Mittagessen: Rat beugt sich EU-Recht

4. Dezember 2009

Schlusspunkt in der Debatte um die Mittagessensversorgung von mehr als 200 Kindern in fünf Tageseinrichtungen: Der Gemeinderat hat sich in einer Sondersitzung den gesetzlichen Auflagen gebeugt und für die europaweite Ausschreibung der warm anzuliefernden Mittagessen gestimmt.

Allerdings soll der Auftrag zunächst nur auf zwei Jahre vergeben werden. Ob er danach verlängert wird, will der Gemeinderat entscheiden. Zudem soll die Verwaltung prüfen, ob es möglich ist, eine Öko-Klausel für den gewünschten niedrigen Ausstoß von Kohlendioxid bei der Produktion und dem Transport reinzuschreiben. Das Ergebnis ist offen. Denn EU-Gesetze verbieten eine Diskriminierung von Anbietern, die nicht aus der Region kommen. Dies war der Knackpunkt in der gesamten Debatte um die Mittagessen.

Alle im Gemeinderat wünschen einen regionalen Lieferanten. Sie halten es für unsinnig, wenn ein überregionaler Anbieter Gerichte quer durch die Republik karrt. Während der Sondersitzung brachten einige Redner ihren Ärger über die Regelungen zum Ausdruck.

Nun will Konstanz sich bei anderen Gemeinden erkundigen, ob es nicht doch noch einen Weg zum sicher regional produzierten und gelieferten Mittagessen gibt. Bis in zwei Jahren, so hoffen sie, werde sich eine Lösung finden.


Mittagessen für Kindertageseinrichtungen

28. November 2009

Der Konstanzer OB Horst Frank legt Widerspruch gegen einen Beschluss seines eigenen Gemeinderats ein. Jetzt muss sich das Stadtparlament wegen der Verpflegung an mehreren Kindergärten erneut treffen. Im Zentrum der Debatte steht die Angst vor langen Transportwegen. Den Rest des Beitrags lesen »


Bürgergespräch in Wollmatingen

7. Oktober 2009
Bürgergespräch

Bürgergespräch: Wenig Beteiligung

Der Verkehr bestimmte das erste Bürgergespräch von Oberbürgermeister Horst Frank in Wollmatingen. In der Grundschule bemängelten die Wollmatinger zu hohe Geschwindigkeiten von Autofahrern und auch Stadtbussen, aber auch die Kinderbetreuung für unter Dreijährige.

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Waldkindergarten: Kinderstube unterm Blätterdach

24. Juni 2009

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Frühstück unter Bäumen: Alltag im Konstanzer Waldkindergarten.

Ist das nun eine Kellerassel oder ein Saftkugler? Ein fünf Jahre alter Junge stupst das kleine Tier am Wegesrand an. Es rollt sich nicht zusammen. Damit ist die Sache für den Buben klar. Es handelt sich um eine gemeine Kellerassel. Der Junge kennt sich aus in der Natur, er ist dort fast jeden Tag. Er gehört zur „Haselnussgruppe“ des vor zehn Jahren gegründeten Konstanzer Waldkindergartens. Zusammen mit den Erzieherinnen Susanne Albrecht und Gisela Land ist er auf dem Weg zur „Märchenwiese“ , auf dem seine Gruppe den Vormittag verbringen will.

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Der Sommer kann kommen

20. Juni 2009
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v.l.: Irene Jun, Leiterin der städtischen Kinder- und Jugendarbeit, Bürgermeister Claus Boldt, Kikuz-Leiter Peter Straub und Juze-Leiterin Stefanie Mayer.

Wer sich in den Sommerferien langweilt, hat selbst Schuld: Das städtische Ferienprogramm bietet sechs Wochen lang spannende Kurse. Kletterworkshops, Sportwoche, Zeltnacht, Filmprojekt, Kino-Open-Air, Abenteuer-Freizeit, Kreativ-Angebote, Natur-Exkursionen und viele weitere Aktivitäten peppen die Ferien richtig auf.

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