Konstanzer OB Horst Frank: „Es wird hart werden, sehr hart sogar“

24. August 2010

OB Frank im Interview

Im Interview mit dem SÜDKURIER stellt sich der Konstanzer Oberbürgermeister Horst Frank den Fragen von Jörg-Peter Rau, dem Leiter der SÜDKURIER-Lokalredaktion.

Herr Oberbürgermeister, wir sind in der Mitte der politischen Sommerpause. Welche Themen erwarten Sie danach?

Ein großes Thema ist natürlich der Doppelhaushalt 2011/2012, da haben wir ja im September die Haushaltsklausur und die Vorbereitung. Wir wollen uns verständigen: Wo haben wir Einsparungspotenziale, wie sieht die mittelfristige Finanzplanung aus, welche Investitionsvorhaben sind unabdingbar, wo können wir schieben. Wobei ich sagen muss: Es geht jetzt nicht darum, dass wir plötzlich in eine große Not kommen, sondern wir kommen in normale Verhältnisse. Wir hatten in den letzten Jahren immer das Glück, dass wir Sondereffekte hatten, wie zum Beispiel Nachzahlungen. Und wenn wir jetzt auf ein normales Gewerbesteuervolumen von 30 Millionen Euro kommen, ist das eigentlich – vom Niveau her gesehen – auch nicht so schlecht. Viele Städte haben das nicht. Viele wären froh, wenn sie unsere Probleme hätten.

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Bahnhofsplatz soll umgestaltet werden

4. November 2009

Die Verwaltung strebt eine völlig neue Aufenthalts-Qualität an. Eine Art Boulevard wird Fußgänger zum Flanieren einladen, das ganze Umfeld wird aufgewertet. Stimmen die Räte im Technischen und Umweltausschuss zu, wird die Stadt in diesem zentralen Quartier ein neues Gesicht bekommen. Bis Ende 2012 soll alles umgesetzt sein.

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Bürgergespräch in Wollmatingen

7. Oktober 2009
Bürgergespräch

Bürgergespräch: Wenig Beteiligung

Der Verkehr bestimmte das erste Bürgergespräch von Oberbürgermeister Horst Frank in Wollmatingen. In der Grundschule bemängelten die Wollmatinger zu hohe Geschwindigkeiten von Autofahrern und auch Stadtbussen, aber auch die Kinderbetreuung für unter Dreijährige.

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Haltestellen 2012 saniert

14. Juli 2009

Die Haltestellen an der Seehas-Strecke Konstanz-Engen sollen 2012 modernisiert sein. Die wichtigste Verbesserung: Die Bahnsteige werden in der Höhe den Zügen angepasst, was den Einstieg erheblich erleichtert. Die Deutsche Bahn AG (DB) und das Land haben nun den Startschuss für das Modernisierungsprogramm gegeben. Der Zeitplan sei damit konkreter, berichtete Andreas Hoffmann, der Konstanzer CDU-Landtagsabgeordnete. Den Rest des Beitrags lesen »


Buslinie 13 bleibt bestehen

27. Juli 2008

Die Stadtwerke Konstanz verzichten auf ihr umstrittenes Sparprogramm auf den Linien nach Wollmatingen und Dettingen. Der Aufsichtsrat hat die Zusammenlegung der Linien 2 und 13 gekippt. Laut Geschäftsführer Konrad Frommer bleibt alles beim Alten, außer dass Staad ein Sammeltaxi-Angebot erhält.

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Bald bequemer für Busfahrer

22. November 2006

Die neue Mitte von Wollmatingen nimmt Form an, freut sich Axel Mog von der Bürgergemeinschaft des Stadtteils. Nach dem Ausbau des Brunnenplatzes und der Verlegung der Haltestelle dort, hat jetzt der Umbau des gegenüberliegenden Haltepunktes begonnen.

Die Haltestelle stadtauswärts war seit langem ein Ärgernis: Wer ausstieg, war zu einem Riesenschritt gezwungen und konnte bei schlechtem Wetter ganz schön nass werden. In einer Straßenkuhle sammelte sich Regenwasser, das hochspritzte, wenn Autos durchfuhren. Passanten standen dann im Sprühregen. Als “Zumutung” für Fahrgäste bezeichnet Bürger Heinz Lapp die Einsteigestelle vor dem Wollmatinger Rathaus.

Jetzt wird die Straße geglättet und der Haltepunkt ein Stück in die Fahrtrichtung Allensbach verschoben. Auf diese Weise sei nun der bequeme, behindertengerechte Einstieg in den Bus möglich, stellt Axel Mog fest. Am neuen Ausstieg sei es auch möglich, die Querungshilfe (eine Art Verkehrsinsel) besser zu nutzen. Der Vorsitzende der Bürgergemeinschaft Wollmatingen-Fürstenberg begrüßt den Bau der Querungshilfe. Der frühere Zebrastreifen habe sich als extrem gefährlich erwiesen. Mehrere Passanten wurden dort schon vom Auto erfasst, viele entgingen nur knapp einem Unfall. An der Verkehrsinsel, so hat Mog beobachtet, fallen Passanten besser auf. Die Autos hielten dort zuverlässiger. Andere Bürger trauern dem alten Zebrastreifen nach.

Am erneuerten Haltepunkt soll auch bald der schon seit langer Zeit von vielen Bürgern geforderte Karten-Automat stehen. Während stadteinwärts der Bus in eine Bucht fährt, also beim Halten den Verkehr nicht behindert, hält er stadtauswärts auf der Straße. Autos müssen warten, bis alle Fahrgäste ein- und ausgestiegen sind. Die nahe gelegene Verkehrsinsel macht ein Überholen unmöglich. “Das ist so gewollt”, sagt Axel Mog. Er freut sich, dass auch der zweite Haltepunkt in der Ortsmitte bald erneuert ist. Zu den gesamten Umbauten sagt er: “Wir wären schon längst fertig, wenn es nicht so viele Einsprüche gegeben hätte.”

Auch am Brunnenplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird nochmals gearbeitet. Die Bürgergemeinschaft Wollmatingen-Fürstenberg erwartet in wenigen Tagen eine Linde, die dort als Ersatz für den gefällten Baum gepflanzt wird. Um die Linde kommt eine Sitzbank, kündigt Axel Mog an. Die Bürgergemeinschaft stifte sie. Sie dränge allerdings darauf, dass die mobilen Werbeschilder wieder wegkommen, die auf den erweiterten Brunnenplatz gestellt wurden.

Quelle: SÜDKURIER, 31.10.2006


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