Kultur-Auftakt mit Heinz Frickers Werken

10. August 2010

Mit einem wenig bekannten Bodensee-Maler hat die Bürgergemeinschaft Fürstenberg-Wollmatingen ihren künftig regelmäßigen Treff ,,Kultur vor Ort“ gestartet. Heinz Frickers Werk war Thema in der Galerie Malzeit. Im Blickpunkt stand zudem Bildhauer Emil Stadelhofer.

Die Reihe wird bald fortgesetzt, wie Gerd Morian berichtet. Es gehe um „Kultur von Wollmatingern für Wollmatinger mitten in Wollmatingen“. Zwei junge Besucher des Musikvereins schlugen einen weiteren geschichtsträchtigen Abend vor: „Auf einem der Wollmatinger Hausberge Hafner, Tabor oder Fürstenberg, aber vielleicht auch witterungsgeschützt unter dem Dach des alten Rathauses in der Dorfmitte. Egal wo, Hauptsache wir können Wort-Bild-Tonkünstler kurzweilig zusammenführen“, so Morian. Wer mitmachen möchte, kann sich bei ihm melden (Telefon 07531/45 49 783).

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Auf den Spuren verdienter Wollmatinger

10. Januar 2010

“Wollmatinger Köpfe” sind das Hobby von Gerd Morian (62). In den letzten beiden Jahren produzierte er Broschüren über den Bürgermeister und 1848er Vorstadtrevoluzzer Thomas Sättele und den Bildhauer Emil Stadelhofer. Zum 29. Wollmatinger Dorffest vom 3. bis 5. September plant er ein Werk über ein halbes Dutzend alte Wollmatinger und hofft auf Mithilfe.

Adolf Kenner und Benedikt Bauer

Es geht dieses Mal um Bürgermeister Adolf Kenner (1861 – 1936) und Dekan Benedikt Bauer (1847 – 1928). Beide sind Ehrenbürger und nach beiden sind Straßen benannt: Adolf Kenner als, ,Macher“ des frühen 20. Jahrhunderts, der für Wasser und Strom sorgte, Industrie ins Bauerndorf holte und sich um das Gleichgewicht zwischen der Arbeitersiedlung Fürstenberg und den arrivierten Altbürgern rund um die Kirche mühte; Benedikt Bauer sorgte als Ortspfarrer für die erste Kleinkinderschule sowie für berufsbildende Einrichtungen für Frauen, überregional machte er sich als Autor von touristischen und religiösen Büchern einen Namen. Gemeinsam retteten Kenner und Bauer die Kirche von St. Martin vor dem Verfall.

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Auf Stadelhofers Spuren

25. August 2009

Gerd und Helga Morian leben zwar erst seit zweieinhalb Jahren in Konstanz, genauer gesagt in Wollmatingen, doch wissen die beiden Neubürger bereits mehr über die Geschichte jenes Stadtteils als mancher Konstanzer. „Ich habe es bedauert, dass es keine Chronik über Wollmatingen gibt“, sagt Gerd Morian. Rasch machte er sich kundig, recherchierte und dokumentiert nun Facetten der Wollmatinger Geschichte, und zwar anhand bekannter Persönlichkeiten. Nach seiner letztjährigen Broschüre über den Wollmatinger Bürgermeister und „Vorstadt-Revoluzzer“ Thomas Sättele folgt nun ein Porträt des Wollmatinger Künstlers Emil Stadelhofer. Das mehr als 40 Seiten umfassende, illustrierte Heft ist auf dem Wollmatinger Dorffest (4. bis 6. September) erhältlich.

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Emil Stadelhofer: Auf den Spuren eines vergessenen Künstlers

22. Januar 2009
stadelhofer

Bildhauer Emil Stadelhofer (1872-1961)

Er will einen vergessenen Künstler wiederentdecken. Neubürger Gerd Morian werkelt an seiner zweiten Broschüre zum Wollmatinger Dorffest vom 4. bis 6. September. Nach der Biographie über den Bürgermeister Thomas Sättele im letzten Jahr, geht es diesmal um den akademischen Bildhauer Emil
Stadelhofer (1872-1961). Weil Gerd Morian das Material in den Archiven der Nachbarstädte und des Landes zu dürftig ist, hofft der Autor auf die Unterstützung der SÜDKURIER-Leser. Wer hat Zeitungsausschnitte oder Bilder rund um das Leben des bedeutendsten badischen Bildhauers seiner Zeit? Wer führt gar seinen Stammbaum zurück auf einen der drei Brüder oder die Schwester von Emil
Stadelhofer?

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