Gerd Morian sucht wieder Zeugnisse zur Wollmatinger Geschichte

10. Januar 2011

Mit Skifahrern: Der erste Taborturm, der 1947 abbrannte (Bild: Archiv Bandel)

Erinnerungen und Bilder gesucht: vom letzten Wollmatinger Taborturm, aber auch vom ersten Wollmatinger Dorffest. Gerd Morian arbeitet an der Broschüre für das 30. Wollmatinger Dorffest vom 2. bis zum 4. September 2011. Heimatgeschichtliche Fakten möchte er mit Anekdoten und persönlichen Erlebnissen der Wollmatinger und Konstanzer aufmischen. Er freut sich über Berichte, historische Fotos und Hintergrundinformationen.

Der Hobby-Heimatforscher will erstmals zusammenfassend darstellen, warum so viele Wollmatinger und Konstanzer feuchte Augen bekommen, wenn die Rede auf den Taborturm kommt. Er stieß auf eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert mit einem heimatverliebten schwärmerischen Dorfpfarrer begann und vor zehn Jahren mit einer umstrittenen Abriss-Entscheidung der Stadträte endete. Dazwischen engagierten sich die Firma Herosé, der Verschönerungsverein Konstanz, die Pfarrei St. Martin, eine FWG-Bürgerinitiative und zahlreiche Sponsoren für diverse Aussichtstürme.

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Alkoholverbot in der Walpurgisnacht

27. Oktober 2008

Die Stadt hat für die Nacht auf den 1.Mai ein Alkohol- und Glasverbot am Purren verhängt. Vergangenes Jahr war es dort zu Ausschreitungen gekommen. Die Verwaltung versucht zudem, in den kommenden Wochen die Feste am Seeufer in den Griff zu bekommen. So plant sie weitere öffentliche Grillplätze, bislang sind es nur vier.

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Kein Glas mehr auf Grillplätzen

27. Juli 2008

Wilde Feuerstellen am Ufer und lärmende Partygäste haben in den vergangenen Jahren zu vielen Beschwerden von Anwohnern geführt. Um das nächtliche Treiben besser zu lenken, sind neue Grillplätze in Dettingen (Brandberg), am ehemaligen Taborturm in Wollmatingen, am Wasserwerk in Staad und an der Schänzlebrücke geplant. Am Schänzle wird das Grillvergnügen aber auf die Zeit von 10 Uhr bis 23 Uhr beschränkt, dies gilt zudem für die Plätze Eulenbach (Wallhausen) und Stromeyersdorf. Denn in diesen Bereichen ist die Wohnbebauung nahe. So hat es am Schänzle immer wieder Beschwerden wegen Lärm und Rauch gegeben.

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Ein Stück Turm schafft Gemeinschaft

11. Juli 2007

Der Künstler und sein Werk: Bildhauermeister Matthias Blessing und sein Sohn Lennard am neuen Brunnen in Wollmatingen.

Wollmatingen hat einen neuen Treffpunkt: den Brunnen vor der Mehrzweckhalle, der am Samstag offiziell übergeben wurde. Ein Brunnen sei, sagte dabei Bürgermeister Claus Boldt, schon immer ein Ort der Begegnungen gewesen. Insbesondere einer, der Trinkwasser spendt, sei charakteristisch für eine Ortsansiedlung schlechthin.

Besonders dankte Boldt dem Mann, der den Brunnen entworfen, gestaltet und gespendet hat: Bilderhauermeister Matthias Blessing. Er hatte die Idee, für Wollmatingen einen zeitgemäßen Brunnen herzustellen, der den Betrachter nicht in kunsthistorische Interpretationstiefen stürzt und gleichzeitig aber auch eine Identifikation der Bürger mit ihrem Ort möglich macht. So sind neben dem Konstanzer und Wollmatinger Wappen markante Gebäude aus dem Ortsteil wie zum Beispiel die St. Martins Kirche, der Röhrenbrunnen oder der Turm in den Stein gehauen. Dieser ist übrigens ein Teil des Fundamentes des abgebrannten Taborturmes.

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