„Ehepaar mit zwei Kindern sucht Eigentum in Konstanz, ruhige Lage, vernünftiger Preis.“ Man kann ihnen in diesem Spiel nur Glück wünschen. Denn wer in Konstanz wohnen will, kommt sich schnell vor wie in einer harten Partie Monopoly. Egal wohin man geht (immer im Kreis, denn die Stadt ist klein): Der Markt ist dicht, die Preise oft bis über die Grenzen dessen hochgereizt, was eine Familie mit normalem Geldbeutel sich leisten kann.
Wohnungen für Familien
22. April 2008
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wobak feierte Richtfest in der Brandenburger Straße in Wollmatingen. Sie baut dort 33unterschiedlich geschnittene Mietwohnungen. Das 5,8 Millionen Euro teure Projekt wird vom Land gefördert.
Preiswerte Wohnungen bleiben rar
4. März 2007
Gabriele Vollmer fand mit ihrer Familie in Wollmatingen Wohnraum.
Wer nach Konstanz zieht oder innerhalb der Stadt eine größere Wohnung sucht, wird schnell zum Realisten: Mieten und Kaufpreise sind hoch. Vor allem junge Familien haben unter der Entwicklung zu leiden, weil sie oft nicht über zwei volle Einkommen verfügen und hohe laufende Ausgaben haben. Dennoch ist die Suche nicht aussichtslos, sagen Ralph Buser, Vorstandsmitglied im Spar- und Bauverein, sowie Bruno Ruess, Geschäftsführer der Städtischen Wobak.
Bei beiden Gesellschaften ist die Warteliste lang. Vor allem beim genossenschaftlich organisierten Spar- und Bauverein gehen die ältesten Anwartschaften vor. Doch Vorstandsmitglied Ralph Buser verweist darauf, dass zunehmend auswärtige Genossenschaften in Konstanz bauen. Auch der Eigentumswohnbau werde den Markt entspannen, weil ein Teil der Käufer die Wohnungen auch wieder vermieten werde. Möglichkeiten ergäben sich vor allem rechts des Rheins, so Buser: “Wer für unter 1000 Euro monatlich eine Vierzimmerwohnung im Paradies sucht, hat keine Chance. Aber in Wollmatingen kann man durchaus fündig werden”, so Busers Einschätzung.
Pläne für Supermarkt im Zergle
22. April 2006Im neuen Baugebiet “Zergle” in Wollmatingen ist ein großer Supermarkt geplant. Für das umstrittene Objekt liegen jetzt Pläne auf dem Tisch. In einem Gutachterverfahren kam das Büro Schaudt Architekten auf den ersten Rang. Die Lärmverträglichkeit der Bebauung werde derzeit in einer Untersuchung geprüft, so die Stadtverwaltung.
Verfasst von Thomas von Urisberg 

