Großer Bahnhof für Wollmatinger Halle

11. März 2006

Wollmatinger HalleMit ihren roten und gelben Fassadenanstrichen zieht die neue Mehrzweckhalle in Wollmatingen neugierige Blicke auf sich. Am Samstag ab 17 Uhr ist die Bürgerschaft eingeladen, den Neubau in der Schwaktenstraße auch von innen kennen zu lernen. Das öffentliche Fest zur Schlüsselübergabe mit buntem Rahmenprogramm beginnt um 18 Uhr.

Das Wollmatinger Original Karle Maurer führt durch den Abend. Als Redner kommt Oberbürgermeister Horst Frank. Den Schlüssel übergibt Architekt Johannes Kumm. Das Rahmenprogramm gestalten die Historische Stadtwache, das Bläser-Ensemble der Geschwister-Scholl-Schule, die Musikgruppe der Grundschule Wollmatingen, die Wollmatinger Riedhexen, die Männerchorgemeinschaft Konstanz, das Fürstenberger Ballett und der Musikverein Wollmatingen.

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Bühne frei für Wollmatinger

11. März 2006

Wollmatinger Halle von oben

Die Wollmatinger Vereine freuen sich über ihr neues Domizil: Am 14.Januar wird die Mehrzweckhalle endlich eröffnet. Seit Jahrzehnten warten sie auf diesen Tag. Die Halle ist schmuck geworden. Der Gemeinderat beschloss einen schlichten Namen: “Wollmatinger Halle”.

Die 3,5 Millionen Euro teure Halle bringt Farbe ins Schwaketental: Die Außenhaut ist rot, gelb und weiß gestrichen. Damit wirkt der Bau trotz seiner Masse leicht. Hochbauamtsleiter Hannes Kumm hat als Planer der Mehrzweckhalle die Farben ausgesucht: “Das mache ich aus dem Gefühl heraus.” Viel Einfühlungsvermögen hat der gelernte Architekt auch im Innern bewiesen. Die Räume strahlen eine freundliche Atmosphäre aus. Durch das dekorativ gestaltete Oberlicht fällt viel Helligkeit ins Innere. Die Dachbinder und die Holzwände sind weiß gestrichen.

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Wollmatinger Halle

11. März 2006

Die neue Mehrzweckhalle an der Schwaketenstraße kostet rund 3,5 Millionen Euro. Die Sportfläche misst 34 mal 21 Meter. Es lassen sich zwei Felder zu jeweils 17 mal 21 Meter abteilen. Die Bühne ist 21 Meter breit und zehn Meter tief. Besucher können ihren Wagen auf dem Parkplatz des benachbarten Schwaketenbades parken. Die Anbindung an den Nahverkehr ist ideal: Der Busse der Linien 12 und 12/3 halten direkt vor der Halle: Der 12er alle 15 Minuten und der 12/3er abends im Stundentakt. Der letzte Bus fährt um 23.15 Uhr ab. Ganz in der Nähe liegt die Haltestelle Gutenbergweg (am Buhlenweg), hier halten die Busse der Linie 11 (Universität-Bahnhof Wollmatingen) alle 30 Minuten.

SÜDKURIER, 22.12.2005


Zweck für alle

11. März 2006

Auf diesen Tag haben die Wollmatinger lange gewartet. Die Stadt eröffnet am 14.Januar die neue Mehrzweckhalle. Der bunte Bau im Schwaketental erfüllt in der Tat viele Zwecke: Sportler, Narren und Musiker finden gute Bedingungen vor. Sollte im Echtbetrieb manches nicht ganz ideal sein, so liegt das an der Grundkonstruktion: Eine Sporthalle ist eben kein Festsaal. Der Architekt hat aber mit einfachen Mitteln einen schmucken Bau geplant. Die Wollmatinger dürfen sich daher auf ihren neuen Treffpunkt freuen. Immerhin: Nach einer Wartezeit von der Eingemeindung im Jahr 1936 bis heute bekommt der Stadtteil eine eigene Halle. Bravo, Konstanz!

SÜDKURIER, 22.12.2005, Josef Siebler


90 Pfähle geben Halt

11. März 2006

Pfahlbauten in WollmatingenKnapp sechs Monate nach dem Spatenstich hat in Wollmatingen der Bau der neuen Mehrzweckhalle begonnen. Sie wird nahe dem Schwaketenbad auf 90 zehn Meter langen Beton-Pfählen gegründet. Fachleute treiben sie mit einer Ramm-Maschine in den sumpfigen Boden. Die Baukosten für die Halle liegen bei 3,2 Millionen Euro. Es ist geplant, sie bis Ende 2005 fertig zu stellen.

Auf den Pfählen kommt eine Betonplatte zum Liegen, auf die ein Generalunternehmer den Korpus der Halle setzt. Die tragenden Teile sollen aus Holz, die Wände gemauert und verputzt sein. Die Ausstattung sieht zwei Sportfelder mit den Maßen von jeweils 22,30 und 35,80 Metern, einen Bühnenanbau, Küche, Toiletten und Geräteräume vor. Ins Obergeschoss des Nebentrakts kommen Umkleide- und Nassräume, Sauna sowie eine Zuschauergalerie.

Im Vorfeld waren ein Bach verlegt und das 1600 Quadratmeter große Baufeld frei geräumt worden. Die Baufreigabe hatte sich wegen eines inzwischen abgewiesenen Einspruchs aus der Nachbarschaft verzögert. Das Regierungspräsidium habe überraschend ein neues Lärmgutachten gefordert, sagt Johannes Kumm, Chef des Hochbauamts, über den Zeitverzug. Die Stadt hatte sich auf Grund des bestehenden Bebauungsplans auf der sicheren Seite gesehen. Schon im Juni, mitten im OB-Wahlkampf, hatte der inzwischen wiedergewählte Horst Frank zum Spatenstich für die Mehrzweckhalle geladen.

SÜDKURIER, 01.12.2004


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