Großer Bahnhof für Wollmatinger Halle

Wollmatinger HalleMit ihren roten und gelben Fassadenanstrichen zieht die neue Mehrzweckhalle in Wollmatingen neugierige Blicke auf sich. Am Samstag ab 17 Uhr ist die Bürgerschaft eingeladen, den Neubau in der Schwaktenstraße auch von innen kennen zu lernen. Das öffentliche Fest zur Schlüsselübergabe mit buntem Rahmenprogramm beginnt um 18 Uhr.

Das Wollmatinger Original Karle Maurer führt durch den Abend. Als Redner kommt Oberbürgermeister Horst Frank. Den Schlüssel übergibt Architekt Johannes Kumm. Das Rahmenprogramm gestalten die Historische Stadtwache, das Bläser-Ensemble der Geschwister-Scholl-Schule, die Musikgruppe der Grundschule Wollmatingen, die Wollmatinger Riedhexen, die Männerchorgemeinschaft Konstanz, das Fürstenberger Ballett und der Musikverein Wollmatingen.

Die Halle soll neuer Kristallisationspunkt für den Stadtteil werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. „Ich bin sicher, dass sich die Investitionen in diese Einrichtung lohnen werden, denn Investitionen in den Sport sind immer eine lohnende Sache“, stellt OB Horst Frank fest. „Sport macht Spaß, hält fit und ist gesund.“

„Wir waren zuletzt der einzige Stadtteil ohne eigene Halle“, sagt Axel Mog von der Bürgergemeinschaft Wollmatingen. Unter seinem Vorgänger Heinz Stadelhofer habe die Bürgergemeinschaft Jahrzehnte für den Bau gekämpft, aber auch der Förderverein, der sich für das Schwaketenbad und eine Sporthalle einsetzte, sowie der frühere Stadtrat der Neuen Linie, Christian Tweer, betont Axel Mog. Er freut sich, dass Wollmatinger Vereine für größere Veranstaltungen nicht mehr nach Dettingen oder in andere Stadtteile abwandern müssen. Ab Frühjahr soll ein von Bildhauermeister Matthias Blessing gestifteter Trinkwasserbrunnen den Platz vor der Halle verschönern.

3,5 Millionen Euro flossen in Möblierung und Bau der Halle mit Aktionsflächen für Sport-, Musik- sowie Fasnachtsvereine. Herzstück ist die Sportfläche im Erdgeschoss (34 mal 21 Meter). Sie lässt sich zweiteilen. Attraktion auf der einen Seite ist eine Kletterwand, auf der anderen Seite eine Riesenbühne – 21 Meter lang und zehn Meter tief, ausgestattet mit Licht- und Lautsprechertechnik.

Architekt Johannes Kumm hat in dem von einem Generalunternehmer erstellten Bau Funktionalität und Ästhetik vereint. Die Halle wirkt freundlich. Sie ist ausgestattet mit großzügig geschnittenen Geräteräumen sowie extra Liefereingängen für Küche und Lagerräume. Im Obergeschoss untergebracht sind Umkleidekabinen, Zuschauerempore, ein Schminktisch mit Langspiegel für Bühnenakteure sowie ein Abteil mit Sauna, Duschen und Umkleiden, in das sich die Wollmatinger Ringer einmieten wollen.

Die Bestuhlung in der Halle ist auf 500 Menschen ausgelegt. Ein Aufzug ermöglicht auch Gehbehinderten, sich frei in der Halle zu bewegen.

SÜDKURIER, 31.01.2006, Bild: Hanser

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