Bald nur noch eine Spur auf B 33

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Ein 50 000 Euro teurer Zaun wurde zwischen der Zufahrt zu den Flughafengebäuden und dem Rollfeld gebaut.

Die Arbeiten an der B 33-neu beim Landeplatz Konstanz kommen gut voran. Demnächst ist nur noch eine Spur offen, der Verkehr wird stadtauswärts umgeleitet.

Die neue Zufahrt zum Landeplatz ist fertig. Autofahrer und Passanten wunderten sich über einen Zaun, der direkt daneben erstellt wurde. Er ist zur Sicherheit von Menschen und Tieren gedacht: Niemand soll auf das Rollfeld der Flugzeuge gelangen. Die Arbeiten an der B 33-neu seien im Zeitplan, sagte Heinz Jenne von der Neubauleitung Singen, die zum Regierungspräsidium Freiburg gehört. Demnächst wird die Straße nur einspurig befahrbar sein, der Verkehr wird stadtauswärts dann umgeleitet.

Der Landeplatz wurde teilweise eingezäunt. „Das war eine Forderung der Flughafen-Gesellschaft“, sagte Heinz Jenne. Der Zaun sei nötig, weil die neue Zufahrt zu den Flughafengebäuden direkt am Rollfeld vorbeiführt. Das Risiko sei zu groß, wenn Menschen oder Tiere das Fluggelände betreten. Der Abstand der jetzigen Bundesstraße zum Fluggelände war deutlich größer, zudem begrenzten Bäume die Straße. Die Kosten für den Zaun inklusive Tor bezifferte Jenne auf rund 50 000 Euro. Der Bund übernehme sie im Rahmen der Finanzierung der neuen Bundesstraße.

Zurzeit bauen die Arbeiter entlang des Landeplatzes die beiden neuen Spuren der künftig vierspurigen B 33. Ab Mitte oder Ende Juli werde dann die eine Hälfte der jetzigen Straße aufgerissen, berichtete Heinz Jenne. „Wir benötigen einen Teil davon für die Entwässerung.“ Daher wird der Verkehr stadtauswärts über die Byk-Gulden-Straße umgeleitet. In Richtung Konstanz fließt der Verkehr auf einer Spur weiter.

Die Bauzeit beträgt etwa zwei Monate. Ab Mitte September werden die neuen Spuren für den Verkehr genutzt. Die Arbeiter werden dann die bestehende Bundesstraße abfräsen und einen neuen Belag aufbringen. „Das ist aber nicht mehr der riesige Aufwand“, so Jenne. Geht alles glatt, ist die Straße entlang des Landeplatzes bis zur jetzigen Ausfahrt der Byk-Gulden-Straße bis Mitte Oktober fertig. Im Anschluss werden sich die Arbeiter an den Bau des Anschlussknotens zur Westtangente machen. Die Verbindungsstraße zur Nordumfahrung von Wollmatingen wird direkt in die B 33 münden. Die Bundesstraße selbst wird vom Knoten aus etwa 100 Meter weiter in Richtung Allensbach ausgebaut.

Mit der Westtangente soll nun ebenfalls alles ganz schnell gehen. Regierungspräsident Julian Würtenberger berichtete jüngst im Gespräch mit dem SÜDKURIER, er habe „Sofortvollzug“ angeordnet. Damit werden die Arbeiten trotz der anhängigen Klagen ausgeschrieben. Zu Beginn des Jahres 2012 könnte die Straße fertig sein, sagte Würtenberger.

Quelle: SÜDKURIER, 01.07.2009

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