Stadt bekommt gewaltig Druck

Jetzt bekommt die Stadt Druck von einem starken Bündnis in Sachen Westtangente. Das Land und beide Bürger-Organisationen in Wollmatingen/Eichbühl bauen auf die jetzige Planung der Trasse zwischen B 33 und Nordumfahrung von Wollmatingen. Damit könnte die anhängende Klage hinfällig sein. Sie fordern aber von der Stadt Konstanz, ihr Verkehrskonzept anzupassen. CDU-Landtagsabgeordneter Andreas Hoffmann: „Wir könnten dann eigentlich sofort bauen.“ Der Lärmschutzwall am Eichbühl soll nun durchgehend 2,50 Meter hoch werden. Andreas Hoffmann, die Bürgergemeinschaft Fürstenberg-Wollmatingen und die Bürger-Initiative Eichbühl üben den Schulterschluss. Mit der durchgehenden Erhöhung des Lärmschutzwalls sei die zentrale Forderung erfüllt, sagten Andreas Palmer und Christian Weimar von der Bürger-Initiative zum SÜDKURIER. Regierungspräsident Julian Würtenberger hatte Hoffmann mitgeteilt, der Wall werde durchgehend 2,50 Meter hoch. Im Planfeststellungs-Beschluss hieß es, dies hänge vom nötigen Erwerb der Grundstücke ab. Nun sei bis auf ein Grundstück alles geklärt, mit dessen Eigentümerin seien die Gespräche aber ebenfalls vielversprechend.

Die Bürger-Initiative ist damit prinzipiell bereit, ihre Klage gegen die Planfeststellung zurückzuziehen. Aber die Stadt Konstanz müsse zuvor ein Verkehrskonzept für die Kindlebildstraße vorlegen. Andreas Palmer: „Es muss verhindert werden, dass Schleichverkehr entsteht.“ Die Zahl der Fahrzeuge am Tag müsse unter 1900 bleiben. Mögliche Lösungen, ob Ampeln oder Hindernisse, überlasse man der Stadt. Die geforderten Verbesserungen seien klar Bestandteil des Planfeststellungs-Beschlusses.

Andreas Hoffmann sprach von einem Riesenschritt. „Die Stadt hat es in der Hand, wie schnell die Straße gebaut werden kann.“ Es gehe allen Beteiligten um die Entlastung der Bürger in Wollmatingen und am Eichbühl. Es werde zwar oft kritisiert, die Menschen am Eichbühl hätten von den Straßenplänen gewusst, bevor sie bauten. Aber damals habe die Westtangente noch keinen Schwenk zum Wohngebiet gemacht.

Matthias Heider, Vorsitzender der Bürgergemeinschaft und eben gewählter CDU-Stadtrat, drängt auf einen schnellen Beschluss im Gemeinderat. „Wir brauchen die Westtangente schleunigst.“ Aber ohne eine Verkehrsberuhigung in Wollmatingen gehe es nicht.

Nun ist die Stadt am Zug. Christian Weimar: „Wenn sie nichts macht, kann sich der Bau der Westtangente erheblich verzögern.“

Quelle: SÜDKURIER, 11.07.2009

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