Wasser marsch am Purren

Kuno Werner, Geschäftsführer der Stadtwerke Konstanz (links) und Michael Müller, Geschäftsbereichsleiter Energienetze, nahmen den sanierten Hochbehälter Purren in Betrieb.

Über 80 000 Menschen in der Region beziehen täglich sauberes Trinkwasser von den Stadtwerken. Sie investieren daher laufend in ihr Netz. Rund 600 000 Euro kostet die eben erfolgte Sanierung des Hochbehälters am Purren in Litzelstetten. Von dort aus werden die Vororte, Teile des Stadtgebiets und die Insel Reichenau versorgt.

Das Konstanzer Trinkwasser genügt höchsten Ansprüchen, wie regelmäßige Proben belegen. Damit dies so bleibt, warten die Stadtwerke ihr Netz. Der Hochbehälter Purren mit einem Fassungsvermögen von rund 5000 Kubikmetern Wasser wurde 1971 von den damals selbstständigen Gemeinden Dingelsdorf und Litzelstetten sowie der Stadt Konstanz in Betrieb genommen. Er liegt am Aussichtspunkt Purren bei Litzelstetten. Angeschlossen sind neben der Gemeinde Reichenau die Vororte Dettingen, Wallhausen, Oberdorf, Litzelstetten, Egg, die Insel Mainau und gemeinsam mit dem Hochbehälter Friedrichshöhe die Stadtteile Allmannsdorf, Fürstenberg und Wollmatingen. Die Innenstadt, Petershausen und das Industriegebiet werden dagegen nur über den Hochbehälter Friedrichshöhe mit Trinkwasser beliefert. Das Wasser wird aus den Tiefen des Bodensees gewonnen und im Seewasserwerk in Staad aufbereitet.

Da der Hochbehälter am Purren in die Jahre gekommen ist, wurde er in den vergangenen zwei Jahren gründlich überholt. Stadtwerke-Geschäftsführer Kuno Werner und Michael Müller, Geschäftsbereichsleiter Energienetze, nahmen ihn nun offiziell wieder in Betrieb. „Die dauerhaft sichere Trinkwasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und ihrer Vororte ist uns sehr wichtig“, sagte Kuno Werner.

Da die beiden Kammern des Behälters nacheinander saniert wurden, war die Wasserversorgung in den Stadtteilen jederzeit möglich. Zunächst wurden jeweils die Wände neu beschichtet. Im zweiten Bauabschnitt sanierten die Arbeiter das Bedienungshaus. Um die Versorgung nachhaltig sicher zu stellen, seien die Fachleute des Unternehmens dauerhaft bemüht, die technischen Anlagen im Seewasserwerk, die Hochbehälter und die weitverzweigten Rohrnetze zu warten, zu erneuern und zu erweitern, hieß es bei der Inbetriebnahme des Hochbehälters.

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