Großer Sanierungsbedarf am Fürstenberg

Die Pläne für neue Fußballplätze hinter der Wollmatinger Halle sind gescheitert, nachdem dort seltene Fledermäuse nachgewiesen wurden. Der FC Wollmatingen will daher an seinem jetzigen Standort am Fürstenberg bleiben. Doch der Platz und die sanitären Anlagen im Vereinsheim seien dringend sanierungsbedürftig, schreibt der Vorstand an die Stadtverwaltung. Er setzt auf einen Kunstrasen. Die Bürgergemeinschaft Fürstenberg-Wollmatingen thematisiert die Zukunft des Fußballplatzes bei einem Bürgergespräch am Mittwoch, 4. November.

Der FC stellt seine Situation in einem Brief an Oberbürgermeister Horst Frank dar. Als mögliche Alternativen für den jetzigen Platz seien Gelände am Beerenrain, östlich der alten Dettinger Straße und das Flughafen-Areal im Gespräch gewesen. Doch sie seien erst in einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren umsetzbar und zudem weit vom Kern des Stadtteils entfernt, dadurch sehe man „Probleme bei der Kinder- und Jugendarbeit des Vereins“. Man setze aus diesen Gründen auf den Standort Fürstenberg.

Wegen der geplanten Verlegung des Platzes ins Schwaketental seien eigentlich anstehende Arbeiten am Fürstenberg nicht mehr durchgeführt worden, schreibt der Vorstand weiter. Nötig sei ein hochwertiger Kunstrasenplatz mit schwenkbaren Jugend-Toren sowie zusätzlich eine Beleuchtungs-Anlage für das Training. Nachdem sich zwei Damen-Mannschaften etabliert haben, seien zudem die Umkleiden und Duschen nicht mehr zeitgemäß.

„Diese Anlagen bedürfen einer Grundsanierung und Erweiterung.“ Weitere Wünsche sind neue Geräte- und Materialräume, die Befestigung des Parkplatzes am Schleyerweg, neue Zäune, neue Ballfangnetze und eine teilweise Überdachung der Sitzplätze am Wollgrasweg.

Der Verein wünscht sich die Sanierung bis Ende 2010. Wichtig sei darüber hinaus eine Zusicherung in einem anderen Punkt: „Da der Verein nur über einen Sportplatz verfügt, sind wir auf zusätzliche Trainings- und Spieleinheiten am Schwaketen-Sportgelände angewiesen.“

Beim Bürgergespräch gibt es eine Podiumsdiskussion mit Bürgermeister Kurt Werner und Fachleuten der Stadtverwaltung, Heinz Krahnen (Rasensportbeauftragter Stadtsportverband), Bernd Reister (Vorstandsmitglied FC) und Matthias Heider (Vorsitzender Bürgergemeinschaft). FGL-Stadträtin Dorothee Jacobs-Krahnen wird moderieren. Nach der Debatte wird es eine Fragerunde zu weiteren Problemen des Stadtteils Fürstenberg geben. Beginn ist um 19 Uhr im FC-Vereinsheim, Schleyerweg 5.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: