Baggern für Grünen Bogen

Bürgermeister Kurt Werner (5. v. links) stellt die Pläne mit Vertretern von Ämtern, dem Jugendtreff Berchen und dem Quartiermanagement vor.

Raum für Sport und Spiel statt Gestrüpp und Müll: Aus den verwahrlosten Grünflächen zwischen Mannheimer Straße, Zergle und Radolfzeller Straße soll ein Grünbogen werden, der das Quartier aufwertet. Die Arbeiten für den 800 Meter langen Weg und Sportflächen dort haben begonnen. Auf dem Bolzplatz an der Mannheimer Straße ist der bei Jugendlichen unbeliebte Hackschnitzelbelag verschwunden.

Es entstehen zwei neue Allwetter-Plätze: Ein Kleinfeld mit Kunstrasen für Kicker und ein betoniertes Feld für Basketballer. Jugendliche hatten sich diese Aufteilung selbst so gewünscht. Sie waren in die Planungen einbezogen und wollen bald selbst zupacken, um die Sitzbänke nach ihren Wünschen zu zimmern. Bis Mitte November sollen die neuen Spielflächen fertig sein. Anfang des nächsten Jahres ist der Spatenstich für den ersten Konstanzer Bewegungspark geplant, der alle Generationen anspricht. Welche Aktionsgeräte dort zum Einsatz kommen, wird noch mit den Fachleuten des Sportamts abgestimmt.

Zum Grünen Bogen gehören auch bessere Querungsmöglichkeiten an der Riedstraße. Der Verkehr dort soll dadurch deutlich beruhigt werden. Ein Zeitplan dafür steht aber noch nicht. Offen ist auch, ob eine zunächst geplante Brücke im Grünen Bogen umgesetzt werden kann. Begleitend zum Projekt hat die Stadt die Umgestaltung der Allensteiner und Breslauer Straße ins Visier genommen. Quartiersgaragen für die Häuser der Wohnungsbaugesellschaft Konstanz sollen den Weg öffnen für eine neue Gestaltung der Plätze, auf denen bisher die Autos standen.

In die zweite und teuerste Etappe für den Grünen Bogen fallen der Umbau des Berchenspielplatzes und der Freiflächen an der Berchenschule. Bis zum Baubeginn dürfte noch mindestens ein Jahr vergehen. Nach Angaben von Quartiersmanager Luigi Pantisano drängten Bürger auf die Neugestaltung des Berchenspielplatzes. Sie hätten dafür 200 Unterschriften gesammelt. Pantisano zeigt sich erleichtert, dass nun die Sportplätze zeitnah entstehen, an deren Planung Jugendliche mitwirkten. Auch an der Planung der Wege hatten sich viele Bürger beteiligt. Zeitweise stand das Projekt wegen der schlechten Haushaltslage auf der Kippe. Bürgermeister Kurt Werner sagte, der Grüne Bogen werte das Quartier auf. Er geht davon aus, die verschönerte Umgebung ermuntere private Anlieger, für die Sanierung ihrer Häuser und Wohnungen Geld in die Hand zu nehmen.

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