Sportplatz Fürstenberg vor dem Aus

Der Sportausschuss empfiehlt eine neue Marschroute beim Neubau und der Sanierung von Sportplätzen. Er rät, den Bau eines neuen Sportplatzes am Schänzle 2011 anzupacken.

Die Kosten liegen bei 420 000 Euro. Das bisherige Sportgelände am Seerhein hat die HTWG für Erweiterungsbauten im Visier. Im Jahr 2012 soll dann die Sanierung des Platzes im Hockgraben folgen (325 000 Euro). Aufschieben will der Ausschuss die für 2011 vorgesehene Erneuerung des Rasenplatzes am Fürstenberg, den der FC Wollmatingen nutzt. Die Stadtverwaltung solle stattdessen einen Ersatzplatz planen, etwa am Berenrain. Dort sollen dann bis zu einer Million Euro in ein Kunstrasenfeld mit Flutlicht investiert werden.

Auf dem Platz am Fürstenberg war aus rechtlichen Gründen der Bau einer Flutlichtanlage gescheitert. Ohne sie sei eine bis in die Abendstunden erweiterte Nutzung nicht möglich, deshalb lohne sich dort auch der teure Kunstrasen nicht, sagte Sportamtschef Georg Geiger. Die Verwaltung schlägt alternativ ein Rollrasenfeld für 450 000 Euro vor. Der Ausschuss lehnt ihn als „Murks“ ab. Harald Schuster vom Stadtsportverband zweifelte allerdings, ob die Platz-Verlagerung schnell umgesetzt wird: „Seit zehn Jahren wird darüber gesprochen.“ Er forderte einen verbindlichen Zeitrahmen. Jürgen Leipold (SPD) plädierte für den Umzug: Ein Aufschub sei besser als eine schnelle, unbefriedigende Lösung. Dorothee Jacobs-Krahnen (FGL) regte an, erst den Plan zur Sportentwicklung fortzuschreiben und dann das weitere Vorgehen festzulegen. Harald Schuster hielt dagegen: „Wir brauchen keine neue Untersuchung. Der Bedarf für die Plätze ist da.“

Dieser Auffassung folgte der Ausschuss. Er rät, die 70 000 Euro zu streichen, die für die kommenden zwei Jahre dafür angesetzt waren. Der Ausschuss schlägt außerdem den Ausstieg aus „Schweiz bewegt“ vor, einen grenzüberschreitenden Bewegungstag, für den 10 000 Euro angesetzt waren. Die für 2012 geplante Neuauflage einer Sportbroschüre soll geschoben werden (10 000 Euro). Den Zuschuss von 30 000 Euro für die „Landesgymnastrada“ des Badischen Turnerbunds im kommenden Jahr hält er für notwendig.

Der Ausschuss bekannte sich zudem zu den Zuschüssen nach den Sportförderrichtlinien: Demnach solle der Reitclub für die Instandsetzung der Reithalle 11 400 Euro bekommen und der Trab e.V. für den Neubau seiner Reitanlage im Berenrain 130 000 Euro.

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