Wobak beteiligt Bürger

Mit der frühen Bürgerbeteiligung beim Baugebiet Eichendorffweg beschreiten die Stadtverwaltung und die Wobak ganz neue Wege. Kurz nach der Vorstellung der Wettbewerbsentwürfe lud die Wobak zu einer Informationsveranstaltung für die Nachbarn in die Gaststätte des FC Wollmatingen am Schleyerweg ein.

Dieses Vorgehen hatte Oberbürgermeister Horst Frank angeregt, da es in jüngster Vergangenheit immer wieder Beschwerden gegeben hatte, weil sich Bürger zu spät informiert fühlten.

Rund 50 Interessierte folgten dem Aufruf. Als Wobak-Geschäftsführer Bruno Ruess ein unverbindliches und nicht repräsentatives Stimmungsbild abfragte, sprachen sich etwa zwei Drittel der Anwesenden für die Variante von Schaudt Architekten aus Konstanz aus, das andere Drittel für den Entwurf des Architekturbüros Harter und Kanzler in Freiburg. Ulrich Eppler, Prokurist und Technischer Leiter der Wobak, findet den Schaudt-Entwurf „genial, da er den Verkehr früh im Siebenbürgenerweg abfängt“. In der Diskussion war klar geworden, dass die Bewohner des südlich gelegenen „Dörfles“ die Schaudt-Variante und die der nördlich gelegenen Längerbohlstraße dem Freiburger Entwurf vorziehen.

Besonders interessierten sich die Nachbarn für Dachformen und -gestaltung. Die neuen Häuser der Entwürfe haben meist Flachdächer oder leicht geneigte Satteldächer. Diese können begrünt werden. Denkbar sei auch die Aufstellung von Solaranlagen, die durch moderne Bauformen die Häuser nur unwesentlich erhöhten, so Eppler. Ob letzteres sinnvoll sei, hänge jedoch davon ab, welches Energiekonzept umgesetzt werde. Möglicherweise werde es eine zentrale Heizungsanlage in einem der Mehrfamilienhäuser geben.

Ausreichend Stellplätze für die neuen Bewohner gäbe es, versicherte Ruess. In der Tiefgarage seien 30 vorgesehen, die Einfamilienhäuser erhielten jeweils zwei Stellplätze, die eventuell überdacht werden könnten.

Besonderes Interesse fanden die möglichen Zufahrten in die Tiefgarage mit ihren 30 Stellplätzen. Denkbar sei, dass einige Nachbarn von den neuen Zufahrten profitieren könnten, bestätigte Ruess auf Nachfrage.

Der Eichendorffweg und ein nördlich verlaufender Weg werden erheblich umgestaltet. Die Anwohner wünschen sich, dass dort langsam gefahren und nach Möglichkeit ein Durchgangsverkehr unterbunden wird. Allerdings müssten Feuerwehr und Müllabfuhr ohne Problem durchfahren können, erklärte Eppler.

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