Mit Riesenschritten zur Fusion der Fußballvereine

Der neue Vorstand des FC Wollmatingen setzt ein klares Signal: Er will eine schnelle Fusion mit dem FC Konstanz. Die gemeinsamen Gespräche seien erfolgversprechend, sagt der neue FCW-Vorsitzende Jochen Eckhardt.  Sogar über die Clubfarben haben die beiden Vereine schon nachgedacht. Kommt es zur Fusion von FC Konstanz (FCK) und FC Wollmatingen (FCW), werden die Spieler in rot-blau auflaufen – wie der große FC Barcelona.

„Für die Jugendlichen wäre das schön“, sagt Jochen Eckhardt, der zum neuen Vorsitzenden des FCW gewählt worden ist. Er hat sich mit seiner Vorstandschaft ganz der Fusion verschrieben. Sie soll zur Saison 2012/13 perfekt sein. Nach jahrelangen erfolglosen Debatten stehen die Zeichen nun deutlich besser. Seit einem halben Jahr gibt es intensive Gespräche mit dem FCK.

Die Wahl von Jochen Eckhardt zum Vorsitzenden ist als deutliches Zeichen zu werten. Er geht unbelastet in sein Amt, ist er als Ringtennis-Spieler doch schon seit 1996 Mitglied beim FC Konstanz. Da sein neunjähriger Sohn beim FCW spielt, kam er aber auch zu den Wollmatinger Fußballern. Er sei angesprochen worden, ob er aktiv an der erwünschten Fusion mitarbeiten will, berichtet der 46-Jährige. Der Ansatz überzeugte ihn: „Ich habe ein sehr motiviertes Team angetroffen.“ Er habe sich bewusst gegen eine Kampfkandidatur ausgesprochen und vor der Wahl mit dem bisherigen Vorsitzenden Ronald Prinz eine Lösung gesucht.

Die Vertreter beider Vereine sind weit mit den Gesprächen. Die Spielgemeinschaft bei A-, B- und C-Jugend ist bereits besiegelt. Der FC Wollmatingen hat sich zum Ziel gesetzt, schon in der kommenden Runde von der Bezirksliga in die Landesliga aufzusteigen, um diese Klasse als gute Basis für einen fusionierten Verein zu haben. Langfristig werde die Verbandsliga angestrebt.

Die Bedenken der Traditionalisten in beiden Vereinen kennt Jochen Eckhardt. „Wir werden es nicht jedem recht machen.“ Aber er ist zuversichtlich, eine Mehrheit ins Boot zu holen. Im Herbst gebe es eine Infoveranstaltung und in den Hauptversammlungen im kommenden Jahr soll der Beschluss fallen. Die Fusion sei jedenfalls unabdingbar. Man müsse den Jugendspielern wieder eine Perspektive in Konstanz bieten, fordert der Rechtsanwalt. Sie seien nur mit attraktivem, höherklassigem Fußball zu halten. Zudem sei ein solcher Verein finanziell besser zu stemmen. Langfristig seien weitere Fußballclubs als Partner denkbar.

Der Vorstand wurde erweitert, um die Arbeit auf mehreren Schultern zu verteilen. Die Mitglieder wählten in der Hauptversammlung: Jochen Eckhardt (Vorsitzender), Christian Jenke (zweiter Vorsitzender), Markus Peters (dritter Vorsitzender), Sabrina Butscher (Hauptkassier), Chris Pofelksi (Schriftführer), Ferdinand Blust (Abteilungsleiter Jugendfußball), Peter Binninger (Tischtennis), Brigitte Hetges (Gymnastik); Beiräte: Manfred Schrodi, Lars Kiessling, Thomas Traber, Heiner Fetscher, Christoph Rothe, Peter Koschnik; Beisitzer: Volker Kopp, Dirk Butscher, Gianni Panagia, Michael Trummer und Sarah Bistricky.

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